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Jan Thöricht

CNC Engineer und IT-Spezialist bei Hyva Olbersdorf

Jan, wie sehen Ihre Aufgaben hier bei Hyva aus, und wie lange arbeiten Sie bereits für das Unternehmen?

Ich arbeite seit 2007 bei Hyva. Zu meinen Aufgabengebieten gehören die CNC-Maschinenprogrammierung und die Personalschulung für CNC-Bediener. Mein Hauptanliegen bei den Schulungen ist, dass die Mitarbeiter die CNC-Programme wirklich verstehen und Kommandos größtenteils selbständig programmieren können. Der andere Teil meiner Aufgabe, die ich vor zwei Monaten übernommen habe, ist der IT-Support. Ich habe eine fortgeschrittene Schulung erfolgreich abgeschlossen und bin jetzt für die Wartung der IT-Systeme, den Einkauf und die Installation von Hardware und für den First-Level-Support verantwortlich.

Was gefällt Ihnen an Ihrer neuen Rolle bei Hyva am besten?

Die Vielseitigkeit. Da ich sowohl als CNC-Programmierer als auch als IT-Ingenieur für den technischen Support tätig bin, kann ich meiner Leidenschaft für die Unterstützung meiner Kollegen in beiden Bereichen nachgehen: Ich schule sie in der CNC-Programmierung und biete Ihnen auch First-Level-Support bei ihren IT-Problemen.

Außerdem kann ich mit dem internationalen IT-Team zusammenarbeiten, was aufregend ist, und ich weiß die Möglichkeit, meine Englischkenntnisse zu verbessern und mit Leuten der verschiedensten kulturellen Hintergründe zusammenzuarbeiten, wirklich zu schätzen.

Interessant! Wo kommen Ihre internationalen IT-Kollegen her?

Wir haben alle drei Monate eine Besprechung mit dem gesamten IT-Team. Die Kollegen kommen aus Indien, Brasilien, Italien, den Niederlanden und Deutschland.

Wow! Wie kommuniziert Ihr Team, wenn sie alle über den gesamten Erdball verteilt sind?

Wir verwenden unterschiedliche Kommunikationsmedien. Wenn wir eine große Besprechung haben, ist dies meist eine Videokonferenz. Unser Haupt-Kommunikationsmedium ist jedoch Whatsapp,das ist viel schneller und einfacher. Wir verwenden Whatsapp hauptsächlich, um Informationen auszutauschen, aber ab und zu kommt auch mal ein Witz oder ein Bild, was eine nette Art ist, die Stimmung aufzulockern, und uns als Team einander näher bringt. Dennoch verwenden wir außerdem auch klassische Kommunikationsmedien wie das Telefon und E-Mail.

Als Sie für Ihre Aufgabe als IT-Ingenieur für den technischen Support geschult wurden, wie wurden Sie von dem Unternehmen unterstützt?

Wir haben bei meinem Entwicklungsgespräch darüber gesprochen, das bei Hyva jedes Jahr stattfindet. Vor allem die Tatsache, dass ich zuvor erfolgreich eine Ausbildung als Geschäftsinformatik-Assistent abgeschlossen und mich häufig interessiert an IT-Themen gezeigt hatte, kam dabei zur Sprache. Ich hatte mein Interesse an dieser Art von Arbeit auch ausdrücklich bekundet. Nach einer Weile wurde mir das Angebot gemacht, eine weitere Schulung zum IT-Ingenieur für den technischen Support zu machen, was ich gerne angenommen habe. Ich habe die Zertifizierungsschulung bei einem externen Dienstleister erfolgreich abgeschlossen. Neben den Schulungskosten hat das Unternehmen auch all meine Kosten für Unterkunft und Reisen bezahlt, und die Stunden wurden mir als Arbeitsstunden angerechnet. Schon während der Schulung wurde ich von meinen Kollegen in der Hauptgeschäftsstelle getestet. Schritt für Schritt bei meiner Schulung haben sie mir Zugangsrechte und selbständig zu erledigende Aufgaben übertragen. Wir haben in Olbersdorf keine eigene IT-Abteilung, daher hat ein freiberuflicher IT-Dienstleister mir alles Notwendige gezeigt und für mich eine Schulung mit praktischer Ausrichtung abgehalten. Nach Bestehen meiner Prüfung werde ich offiziell von dem IT-Team in der Hauptgeschäftsstelle in Alphen aan den Rijn willkommen geheißen. Die Einladung bietet mir die Möglichkeit, das Team persönlich kennenzulernen und ihnen über die Schulter zu sehen, um etwas über ihre Aufgaben und Prozesse zu lernen.

Wie können Sie sich in Ihrer Position bei Hyva weiterentwickeln?

Das Vertrauen, das hier in mich gesetzt wurde, hat mir die Chance gegeben, an meinen Herausforderungen zu wachsen. Selbst in der Anfangsphase konnte ich kleine IT-Aufgaben übernehmen, wie die Installation des Telefonsystems. Als ich ernsthaft mit meiner Arbeit als IT-Ingenieur für den technischen Support begann, wurde mir der Vorschlag gemacht, den IT-Support für alle unsere deutschen Standorte zu übernehmen, was jetzt mein Ziel ist. Außerdem möchte ich meine Kenntnisse zur Server- und Netzwerktechnologie durch weitere Schulungen erweitern.

Dies ist Ihr 11. Jahr bei Hyva. Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der heute erst anfängt?

Ich würde der Person raten, Leidenschaft und Arbeitswillen zu zeigen. Das hat bei mir gut funktioniert.

Zum Schluss möchte ich noch wissen, was Hyva Ihrer Ansicht nach einzigartig macht?

Das Vertrauen, welches das Unternehmen seinen Mitarbeitern entgegenbringt. Es ist ein internationales Unternehmen und bietet die Gelegenheit, mit Personen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten, was für mich eindeutig ein Plus ist. Ich weiß es auch zu schätzen, wie flexibel und voller Unternehmergeist Hyva ist. Hyva ist in seinem Betrieb nicht zu eingefahren, um die Wünsche der Mitarbeiter zu berücksichtigen, zum Beispiel spontane Urlaubstage.